Die Welt wartet

von Meister , durch Benjamin Creme

 


Die Welt taumelt unter dem Schock der aktuellen Irak-Invasion durch amerikanische und britische Streitkräfte. Selten hat ein Krieg von scheinbar so begrenzter Reichweite und Dauer so schwerwiegende Auswirkungen gehabt und so viele Sorgen und Skrupel ausgelöst. Und wirklich selten ist ein derart rücksichtsloser Irrsinn von der Mehrheit der Weltbevölkerung erkannt und auch verurteilt worden.
Die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 haben der US-Regierung eine verhängnisvolle Möglichkeit eröffnet, sich unter dem Vorzeichen der Terroris- musbekämpfung moralisch ins Recht zu setzen und eine gemeine Piraterie an den von ihnen ausgesuchten Opfern zu begehen.

Stimme
Der Krieg hat begonnen, ist vielleicht schon fast wieder vorbei, aber die Menschen mit Herz und gesundem Menschenverstand haben ihre Stimme wiedergefunden und wissen, sich Gehör zu verschaffen. Endlich, nach langer, langer Zeit fangen die Menschen an, ihre Macht zu entdecken und ihr Recht, sich zu Wort zu melden, Einfluß zu nehmen und ihr Schicksal selbst zu gestalten.
Aus dem Chaos und Elend dieses forcierten und unnötigen Kriegs werden jedoch Veränderungen erwachsen, die sich seine Betreiber nie hätten vorstellen können.
Sie haben sich über den vereinten Willen der Versammlung der Nationen hinweggesetzt und Weisheit für Furcht, Vorsicht für Feigheit gehalten. Sie haben sich der Me- thoden der Vergangenheit bedient und werden erkennen müssen, daß diese in den kommenden Zeiten fruchtlos sind. In ihrer Arroganz und Machtgier sind sie zu weit gegangen und haben die Völker der Erde gegen sich aufgebracht. Ihre skandalöse Torheit hat die Menschheit dazu gebracht, sich zu erheben und sich gegen diese Usurpation ihrer Rechte zu verteidigen.

Schaden
Wenn die Menschen demnächst den Schaden genauer untersuchen, der den internationalen Beziehungen durch diesen törichten, unilateralen Akt zugefügt wurde, werden sie von vielem entsetzt sein. Viele Jahre behutsamer Erziehungsarbeit, der langsame Aufbau von Vertrauen, das alles wurde zunichte gemacht. Ein tiefes Gefühl des Argwohns, des Mißtrauens und der Angst geht in den diplomatischen Schaltzentralen der Welt um. Viele maßgebliche Politiker spüren, daß einer von ihnen – der mächtigste von allen – außer Kontrolle geraten ist, daß alte Verträge nichts mehr wert sind und daß sie sich anderweitig umsehen müssen, um das alte Sicherheits- und Bündnisnetz wieder aufzubauen. Amerikas Präventivdoktrin und sein kaum verhüllter Imperialismus haben diese große Nation von der Wahrheit und der Gemeinschaft der Nationen abgeschnitten, deren Führer traurig ihre Köpfe schütteln und sich ernste Sorgen über die Zukunft machen.

Seele
Die Welt wartet darauf, daß sich die Seele Amerikas zeigt, die vor langer Zeit einmal den wunderbaren Marshall-Plan ins Leben rief. Die Welt wartet ebenso, daß Maitreya antritt und den Menschen den Weg zeigt. Die Lehren Maitreyas werden die idealistische Seele der Vereinigten Staaten wachrufen und ihren besten Bürgern wieder das Licht bewußt machen, das sie immer in ihrem Herzen bewahrt haben. Sie werden sich mit ihren Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt verständigen und gemeinsam, von Maitreya inspiriert, dieser Welt, die darauf wartet, Gerechtigkeit und daher Frieden bringen.


Der Meister ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit; sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden - nur soviel, daß er esoterischen Kreisen vertraut sein dürfte. Benjamin Creme steht mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhält die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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