Aus der Dunkelheit
von Meister -, durch Benjamin Creme

 


Von Zeit zu Zeit beweisen die Naturgewalten des Planeten den Menschen in zerstörerischer und unliebsamer Weise ihre unaufhaltsame Macht.
Das hat auch vor kurzem die Katastrophe im Indischen Ozean wieder gezeigt. Der schmerzliche und plötzliche Verlust Tausender von Menschenleben und die beispiellose Zerstörung von Wohnhäusern und anderen Gebäuden haben die ganze Welt erschüttert und eine bemerkenswerte Reaktion ausgelöst: Zum ersten Mal haben Nationen aus Ost und West, aus Nord und Süd in spontaner Hilfsbereitschaft zusammengefunden.
Regierungen werden von ihrer Bevölkerung gedrängt, zu geben und den ärmsten Ländern die Schulden zu erlassen. Die Welle der Sympathie für die Mittellosen hat sich auch in einer Anteilnahme am Los der Millionen Bedürftigen in allen Entwicklungsländern manifestiert und ist damit ein sicheres Zeichen, daß die Menschen für Maitreya bereit sind.
Ein deutlicherer Beweis ist kaum noch möglich. Niemand würde bezweifeln, daß diese Anteilnahme aufrichtig ist, denn die Tragödie dieses Tsunami hat Millionen Menschen das Herz geöffnet und sie motiviert, ihre Stimme zu erheben und Gerechtigkeit und grundlegende Veränder- ungen zu verlangen.
Endlich werden diese Stimmen nun gehört. Endlich finden die heilsamen Energien Maitreyas auch in den Herzen jener vielen Menschen Resonanz, die sich bisher noch nicht seiner Gegenwart bewußt sind. Endlich reagieren die Regierungen der Reichen jetzt auf den Ruf ihrer Bevölkerung nach Gerechtigkeit und Frieden. Sie spüren, daß auch ihre Zukunft davon abhängt, ob sie auf die Stimme des Volkes hören, die immer eindeutiger und entschiedener wird.
Die Regierungen müssen verstehen: Die Stimme des Volkes ist die Stimme der Weisheit. Sie fordert Realismus und Wahrhaftigkeit, weil nur mit dieser Haltung eine vernünftigere und bessere Welt zustandekommen kann. Alle Regierungen, die es versäumen, auf diese Stimme zu hören, werden scheitern und ihre Autorität und das Vertrauen der Bevölkerung einbüßen.

Bedachtsam
Maitreya wartet unterdessen auf den richtigen Moment für seinen nächsten Schritt an die Öffentlichkeit, indem er das Pro und Kontra genau bedenkt. Er begrüßt die Bereitschaft, die die Menschen bewiesen haben, und weiß, daß der Augenblick nicht mehr fern ist. Er begrüßt die Gelegenheit, sich öffentlich für die Menschheit und den Plan einzusetzen, denn das wird seinen Einfluß und seine Effektivität unermeßlich steigern.
Dann kann er auch direkt mit den Menschen zusammenarbeiten und ihnen zeigen, daß ihm ihr Wohlergehen am Herzen liegt, daß er ihre Bedürfnisse und Schwierigkeiten versteht, ihre Probleme sehr genau kennt und weiß, wie sie zu lösen sind. Er möchte als Bruder, als Freund und weiser Vater gesehen werden, dessen Rat hilfreich und richtig ist, als Gefährte und Partner auf der Reise in die leuchtende Zukunft, die alle Menschen erwartet.
Habt daher noch ein wenig Geduld und wißt, daß sich trotz der Probleme und der Schwierigkeiten, trotz des schmerzlichen Verlusts der Plan für die Transformation der Welt und die Rettung der Menschen auf dem Weg zum Sieg befindet, und daß alles gut wird.


Der Meister ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit; sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden - nur soviel, daß er esoterischen Kreisen vertraut sein dürfte. Benjamin Creme steht mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhält die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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