Die Gemeinschaft der Menschen
von Meister -, übermittelt von Benjamin Creme

 

Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister vorgesehen, dass seine Artikel auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden sollten. Tatsächlich scheinen viele dieser Artikel heute sogar noch relevanter zu sein als zu der Zeit, in der sie erstmals erschienen sind.
In diesem Artikel vom Oktober 2005 geht es um das Verständnis für die gegenseitige Abhängigkeit, auf der die Gemeinschaft der Menschen beruht. Und dass diese Erkenntnis sich früher oder später auch in einer Reform der UN-Vollversammlung widerspiegeln sollte, damit sie das wirklich demokratische Diskussionsforum der Welt sein kann, das allen Nationen, groß oder klein, Gehör verschafft.

Früher oder später wird den Nationen und ihren Führern bewusst werden, dass tatsächlich alle voneinander abhängig sind. Aus dieser Erkenntnis wird sich eine ganz neue Einstellung zu den Problemen entwickeln, mit denen sie heute ringen, sodass sie einfachere und weisere Lösungen für diese Schwierigkeiten finden können. Wenn sich die Sichtweise allmählich verändert, werden die harten Konkurrenzkämpfe und Konfrontationen von heute aufhören und gegenseitigem Verständnis und Zusammenarbeit weichen. Man kann zwar davon ausgehen, dass nicht alle Länder im gleichen Tempo diese Richtung einschlagen, aber die Wirksamkeit und offensichtliche Vernunft dieser Vorgehensweise wird mit der Zeit auch weniger optimistische Zeitgenossen davon überzeugen, dass sie im Interesse aller ist. Jeder Schritt nach vorn wird diesen Prozess stabilisieren und eine Entwicklung zur Kooperation beschleunigen. Auf diese Weise wird sich ein natürlicheres Verhältnis zwischen den Nationen und mit der Zeit auch ein wirkliches Gemeinschaftsgefühl entwickeln.
Viele kleinere Länder haben diese gegenseitige Abhängigkeit bereits erkannt, da sie aber keinen Einfluss haben, bleibt ihre Stimme ungehört. Große und mächtige Nationen lehnen derartige Vorstellungen verächtlich ab, da ihr Stolz auf ihre Unabhängigkeit sie blind gegenüber der Tatsache macht, dass auch sie eng mit der Welt verbunden sind.
Der Mensch entwickelt sich nur langsam und braucht Zeit, Zeit auch für Experimente, um nennenswerte Fortschritte machen zu können, da solche Fortschritte nur auf diese Weise sich auch stabilisieren und von Dauer sein können.
Die Vereinten Nationen sind natürlich das Forum, in dem die Stimme der kleineren Nationen zu Wort kommen und gehört werden kann. Das ist allerdings nur möglich, wenn der Sicherheitsrat mit seinem willkürlichen Vetorecht aufgelöst wird. Seine Nützlichkeit hat sich überlebt, und daher muss er zugunsten einer Vollversammlung der Vereinten Nationen, in der Macht- und Vetomissbrauch nicht mehr möglich sind, abgeschafft werden.
Dann werden wir Nationen erleben, die frei sind zu handeln, da sie nicht mehr durch das Vetorecht und finanzielle Beweggründe einer Großmacht daran gehindert werden. Diejenigen, die am lautesten Demokratie in fernen Ländern einfordern, sind seltsamerweise blind dafür, dass es im Haus der Vereinten Nationen Demokratie nicht gibt.
Die Menschen müssen lernen, dass die Völker aller Nationen eins und gleich sind und alle voneinander abhängig sind. Keine Nation besitzt die Welt, noch kann sie die Welt beherrschen. Kein Land kann gegen den Rest der Welt allein bestehen. Die Tage der Imperien und Dominien sind vorbei. Der Mensch steht an der Schwelle eines neuen Verständnisses für seine Rolle auf dem Planeten Erde. Das bedeutet aber, dass er auf dem Weg zu Weisheit und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Reichtum des Planeten sein Verhalten gegenüber seinen Mitreisenden ändern muss.
Wir, eure Älteren Brüder, werden den Menschen dabei helfen, dass sie diesen Wandel zuwege bringen. Maitreya wird den Menschen verständlich machen, dass sie anders als bisher handeln müssen und die Welt transformieren können. Er wird ihnen aufzeigen, dass ohne eine Richtungsänderung die Zukunft schwierig und trostlos würde. Auch er wird sie dazu inspirieren, ihre gegenseitige Abhängigkeit zu erkennen und sich als Gemeinschaft zu erleben.

Der Meister - ist ein älteres Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit. Sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden, nur so viel, dass er esoterischen Kreisen vertraut ist. Benjamin Creme stand mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhielt die Artikel dieses Meisters per Diktat.

 


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